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Fledermaus-Schutz

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Arbeitskreis Fledertierschutz Solingen e.V. AKFSG

Biologische Station - Was ist das?

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Biologische Station Mittlere Wupper

1997 hat die Biologische Station Mittlere Wupper als Teil eines landesweiten Netzwerkes von Biologischen Stationen ihre Arbeit aufgenommen. Ziel der seit 1990 durch das Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft (MURL) geförderten Stationen ist eine flächendeckende wissenschaftliche Betreuung von Naturschutzgebieten (NSG), Naturdenkmälern (ND) und naturschutzwürdigen Bereichen (pot. NSG). Eingebettet in ein landesweites Konzept orientiert sich die Biologische Station Mittlere Wupper am "Naturräumlichen Fachkonzept Biologische Stationen NRW" des MURL.

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Hintergrund für den Aufbau eines landesweiten Stationsnetzes bildeten die Erfahrungen der achtziger Jahre, in denen immer deutlicher wurde, daß viele Naturschutzgebiete einer mehr oder weniger intensiven Betreuung bedurften. Die Biologischen Stationen sind die Antwort auf die Frage, wie die naturschutzfachliche Betreuung dieser vielen Naturschutzgebiete und damit verbunden der Informationsfluß und die Kooperation zwischen amtlichem und ehrenamtlichem Naturschutz sowie nicht zuletzt den Privatnutzern der Schutzgebiete organisiert werden könnte.

Projektarbeit für Tier- und Pflanzenwelt

Die Biologische Station Mittlere Wupper ist eine projektgeförderte Station. Dies bedeutet, daß sich der für den Betrieb der Biologischen Station zuständige Trägerverein ausschließlich aus Personen und Vereinen des ehrenamtlichen Naturschutzes zusammensetzt. Mitglieder des Trägervereins der Biologischen Station Mittlere Wupper sind die Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU), Bergischer Naturschutzverein (RBN) und Arbeitskreis Fledertierschutz Solingen (AKFSG) sowie im Naturschutz aktive Einzelpersonen.

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Im Rahmen des zwischen der Stadt Solingen und dem Trägerverein abgeschlossenen Betreuungsvertrages, bearbeitet die Biologische Station Mittlere Wupper einen festgelegten Leistungskatalog und wird hierfür von der Stadt bezahlt. Die Stadt Solingen erhält zur Vergütung der Leistung eine 80%ige Förderung durch das Land NRW. Der Trägerverein sowie die Biologische Station sind eine von Stadt und Land unabhängige Institution.

Betreuungsgebiete und Aufgaben

Die Biologische Station Mittlere Wupper betreut 12 Untersuchungsgebiete mit einer Gesamtfläche von 751 ha. Die 12 Untersuchungsgebiete der Biologischen Station Mittlere Wupper.

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Zu den vielfältigen Aufgaben der Station zählen insbesondere die floristischen und faunistischen Bestandserhebungen in den Betreuungsgebieten. Fragen wie "Welche Farn- und Blütenpflanzen kommen im Untersuchungsgebiet vor", Wie haben sich die Amphibienbestände entwickelt?", "Welche regional bedeutsamen Rote-Liste-Vogelarten brüten in den Betreuungsflächen?" oder "Wie haben sich Maßnahmen zur Renaturierung auf ein Naturschutzgebiet ausgewirkt?" sollen beantwortet werden. Die Antworten fließen nicht nur in detaillierte Dokumentationen ein sondern dienen auch zur Erarbeitung von Pflege-, Entwicklungs- und Lenkungskonzepten. Schließlich soll auch die Öffentlichkeit durch Führungen, Vorträge, Ausstellungen und Veröffentlichungen über die Betreuungsflächen informiert werden, um das Bewußtsein für deren Wert zu steigern. Dabei ist die Station als Mitglied des Dachverbandes Biologischer Stationen NRW in ein landesweites Informationsnetz eingebunden.

Schließlich soll die Biologische Station Mittlere Wupper ein Zentrum des intensiven Austausches zwischen allen im Naturschutz engagierten Personen der Städte Remscheid, Wuppertal und Solingen sein, um dem Ziel näherzukommen, innerhalb der nächsten Jahre die Betreuungsgebiete im Sinne regionaler Biotopverbundsysteme auf das bergische Städtedreieck auszudehen.

Ein Haus für die Natur

Sitz der Biologischen Station Mittlere Wupper ist das von der Stadt gemietete Gebäude Vogelsang 2. Das Gebäude grenzt unmittelbar an den Botanischen Garten an und eignet sich vom Zuschnitt ideal für die fachwissenschaftliche Arbeit der Station. Es ist gleichzeitig Treffpunkt der im Trägerverein zusammengeschlossenen Naturschutzverbände und Veranstaltungsort für Vorträge über den bergischen Naturraum. Zudem liegt es zentral zu den Betreuungsflächen, läßt sich mit dem öffentlichen Personennahverkehr gut erreichen und ermöglicht eine wirksame Information der Öffentlichkeit über Aufgaben und Projekte der Biologischen Station.

Informationen und Fragen?

Die Mitarbeiter der Biologischen Station Mittlere Wuper sind wie folgt zu erreichen:

Biologische Station Mittlere Wupper

Vogelsang 2, 42653 Solingen, FON: 0212 - 254 27 27, FAX: 0212 - 254 27 28

Wollen Sie Mitglied im Trägerverein der Biologischen Station werden?

Informationen hierüber erhalten Sie ebenfalls unter der oben genannten Anschrift.

Die Station per Bus und Bahn erreichen:

Vom Bahnhof Solingen-Ohligs mit der O-Buslinie 682 Richtung Brockenberg bis Haltestelle Heresbachstraße. Von dort zu Fuß über Frankenstraße und Vogelsang zum Stationsgebäude.

Eindrücke von der Fahrt am 16.01.1999 zu den Wildgänsen am Niederrhein, organisiert von der Biologischen Station Mittlere Wupper und den 4 Naturschutzverbänden aus Solingen:

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