AGENDA 21- JUGENDP8240627_small.gif (1457 Byte)
Fledermaus-Schutz

Nach oben

 

Arbeitskreis Fledertierschutz Solingen e.V. AKFSG

3. Internationale Solinger Jugendkonferenz 1998

P8252813.jpg (37974 Byte)        Workshop Nr.6          zur Bildvergrößerung: auf kleines Bild doppelklicken!

Zwischen Batman und Heuschrecke

Natur pur, rund um die Uhr

 

Auch in Solingen wird Naturschutz betrieben! Es existieren vier Naturschutzverbände in Solingen: NABU, BUND, RBN und der AKFSG, wobei sich der AKFSG auf Fledertiere (Fledermäuse) spezialisiert hat. Die Jugendkonferenz war die ideale Gelegenheit, Jugendlichen zu zeigen, warum Umweltschutz zur Agenda 21gehört.

Am 27.5.98 reisten die Teilnehmer der Jugendkonferez an. Dann hieß es erstmal sammeln! In der Turnhalle wurden Schilder mit der jeweiligen Workshop-Nummer aufgehängt, vor denen sich die jeweiligen Teilnehmer dann kennengelernt haben. Bei uns waren dies Nina, Arthur, Rosario, Esther, Yusuf, Jürgen, Anna- Lena, Bärbel und Annette. Schnell wurden Fresspakete verteilt und dann gings auch schon los.

P8254629.jpg (23127 Byte)        zur Bildvergrößerung: auf kleines Bild doppelklicken!

Das erste Ziel war das Landschaftsschutzgebiet Unteres Sengbachtal. Die Begeisterung mancher Teilnehmer wurde doch etwas gedämpft, als sie hörten , was auf einer Fläche halb so groß wie ein Fußballfeld für den Naturschutz zu erledigen war:

Da Farn sehr schnell wächst, haben heimische Pflanzen keine Chance sich auszubreiten. Daher muß der Farn samt Wurzeln ausgerissen werden, damit diese heimischen Pflanzen auch etwas Licht abbekommen und gegenüber dem Farn überleben können. Nach etlichen Pausen war die Arbeit dann verrichtet.

P8255033.jpg (13209 Byte)

Am Abend ging es auf eine Nachtwanderung , auf der mit Hilfe eines Ultraschall-Detektors Fledertierrufe gehört und Bereiche in der Ohligser Heide kennengelernt wurden, in denen die vom Aussterben bedrohten Tiere ihre Nahrung finden können. Wasser- und Zwergfledermäuse, sowie der Große Abendsegler konnten von uns beobachtet werden.

Am zweiten Tag haben wir morgens einen Diavortrag über Geländeeinsätze im Naturschutz und einen weiteren Diavortrag in 3 D- Raumbildtechnik über Fledertiere gesehen. Anschließend wurde es wieder praktisch und Fledertierkästen aus unbehandeltem Holz gebaut. Diese Kästen sehen anders als Vogelkästen aus: Sie sind flach und sind unten offen, da es so für die Fledertiere einfacher ist, zu landen. Zuguterletzt wird der Kasten mit Teerpappe umhüllt, da der Kasten so besser gegen Feuchtigkeit geschützt ist. Insgesamt sind so von uns 11 Sommerquartiere hergestellt worden, die später vom AKFSG an geeineten Plätzen angebracht werden.

P8254218.jpg (20898 Byte)

Am dritten und letzten Tag haben wir dann Nisthilfen für Wildbienen gebastelt. Dabei haben wir in Scheiben eines Baumstammes verschieden große Löcher gebohrt, da ja nicht nur Bienen diese Nisthilfe in Anspruch nehmen, sondern auch andere Insekten, die verschiedene Größen und Formen haben.

Unsere Arbeiten haben wir auf einer Stellwand mit Fotos, Texten, den gebauten Bienennisthilfen und Fledertierkästen auf der Abschlußveranstaltung am 29.5.98 vorgestellt, womit sich auch unser Workshop dem Ende neigte!